Arten des Journalismus

Heute werfen wir einen kurzen Einblick auf die verschiedenen Arten des Journalismus, um eine grobe Vorstellung über diese zu verschaffen.
Fangen wir zuerst mit einer groben Einteilung in zwei journalistische Darstellungsformen. Es gibt also eine informierende Form und eine kommentierende Form, welche dann noch weitere spezielle Stilformen beinhalten. Was man unter „informierende“ und „kommentierende“ Form versteht, ist klar. Die eine Form gibt nur die reine Information wieder, die andere kommentiert die Nachricht oder die Aussage oder die Handlung.

Nachricht
Jetzt schauen wir uns an, welche informierenden Stilformen gibt es und woran unterscheiden sie sich. Als Erstes nehmen wir die Nachricht. Die Nachricht bezeichnet eine möglichst verständliche, um Objektivität bemühte Mitteilung eines aktuellen Sachverhalts, die nicht die Meinung des Autors wiedergeben darf und die nach bestimmten Regeln aufgebaut wird.

Bericht
Die zweite Stilform ist der Bericht, eine tatsachenbezogene, um Objektivität bemühte Darstellungsform, die möglichst gründlich über ein Ereignis oder Thema informiert. Im Unterschied zur Nachricht erhellt der Bericht auch die Zusammenhänge, Hintergründe und die Vorgeschichte des Ereignisses. Ein Bericht unterteilt sich in einen klassischen Bilderbericht, eine Live-Bericht, einen Korrespondentenbericht und einen Kurzbericht.

Reportage
Eine weitere und sehr beliebte Darstellungsform ist natürlich die Reportage. Es ist eine informierende Form, die Nachricht und Bericht "ergänzt", aber nicht "ersetzt“. Die Reportage gibt "solche Tatsachen wieder, die der Reporter selbst gehört oder gesehen hat" und darf die "subjektiven Färbungen und Impressionen enthalten", wobei sie das Urteil aber möglichst den Lesern und Zuschauern überlässt. Außerdem ist die Reportage nicht nach Wichtigkeit hierarchisch aufgebaut, sondern dramaturgisch.

Interview
Eine weitere wichtige informierende Stilform ist das Interview, was als gezielte Befragung unverzichtbare Methoden der Recherche ist. Das Erfragte kann zu einer Nachricht werden, in eine Reportage, einen Bericht einfließen oder eigens eingebaut werden. So viel zu wichtigsten Stilformen der informierenden Darstellungsform. Ach ja, und bitte verwechselt die Werbung nicht mit Journalismus, auch wenn man euch über das schönste Kleid wie diesen hier informiert, hat so ein Werbetext nichts mit journalistischem Text zu tun.

Investigativer Journalismus

Definition:
Was ist eigentlich „Investigativer Journalismus“? Als Erstes eine kurze Definition, für alle, die sich auf dem Gebiet Journalismus nicht auskennen. Investigativer Journalismus bezeichnet eine Form des Journalismus, bei der eine langwierige, genaue und umfassende Recherche, der Veröffentlichung vorausgeht. Themen sind meistens als skandalös empfundene Verhältnisse aus Politik oder Wirtschaft. Das heißt, dass man als Journalist etwas ermittelt, recherchiert, überprüft, um die verborgenen Fakten und somit auch die Wahrheit ans Licht zu holen.

Beispiele:
Das wohl bekannteste Beispiel dieser Form des Journalismus ist natürlich die Aufdeckung der Watergate-Affäre durch die amerikanischen Journalisten Bob Woodward und Carl Bernstein, welche damals für Washington Post arbeiteten. Es ging dabei um mehrere Missbräuche von Regierungsvollmachten, die es während der Amtszeit des republikanischen Präsidenten Richard Nixon gegeben hat. Aber es gab auch in Deutschland ein paar bekannte Skandale, welche dann durch Journalisten aufgedeckt wurden. Dazu zählt zum Beispiel die “die Flick-Affäre“, welche Hans Leyendecker, Mitarbeiter des der Spiegel und der Süddeutschen Zeitung, aufdeckte. Hier handelte es sich um politischen Skandal, genauer gesagt um verdeckte Parteispenden des Flick-Konzerns zur Pflege der politischen Landschaft.

Investigativer Journalismus heute
Heute habe es die investigativen Journalisten schwierig. Nicht, weil es nichts aufzudecken gibt, gibt es schon. Aber die Recherche in solchen Fällen ist eine teure Sache und dementsprechend auch nicht immer realisierbar. Wie gesagt, für alles muss man zahlen!

Kann man schreiben lernen?

Die Aussage: „Entweder man hat das Talent zum Schreiben oder man hat es nicht“, stimmt schon, auch wenn nur zum Teil. Erstens muss man sich dafür interessieren, man es lieben, Texte zu verschiedensten Themen zu verfassen. Und zweitens sollte man auch immer was zu sagen, beziehungsweise zu schreiben haben. Dafür wäre es auch nicht verkehrt, gute Allgemeinbildung zu haben, dann hat man auch sicherlich zu jedem Thema auch eigene Meinung.

Der Titel muss stimmen.
Erst dann kommt die Frage, ob man gute Texte verfassen kann. Hier ist es wichtig, dass der Autor auch ein Schönes und am besten noch einzigartigen Schreibstil hat.Ein eigenes Stil ist immer ein Vorteil. Dass wichtigste an einem Text (egal um welches Genre es handelt) sind natürlich der Titel und die ersten zwei Sätze. Wenn diese beiden Kriterien den Leser ansprechen und er diese spannend findet, haben sie ihn für sich gewonnen und er wird sich für ihr Werk Zeit nehmen. Ist der Anfang nicht aussagekräftig, haben sie verloren.

Üben, üben, üben.
Die Kunst des kreativen Schreibens kann man und soll man lernen. Keiner, auch die berühmtesten Schriftsteller könnten von der Geburt an perfekt schreiben. Ja, sie hatten von Anfang an Talent, aber um es zu benutzen zu können, haben sie hart gearbeitet. Die Regeln des fließenden Schreibens sind leicht zu merken, viel schwieriger ist es, sein Wissen richtig anzuwenden. Da kann man nur sagen: „Übung macht den Meister.“

Wie sieht die Zukunft des Printjournalismus aus?

Wie sieht denn die Zukunft des Printjournalismus, also der Zeitung und der Zeitschrift aus? Und gibt es die überhaupt, diese Zukunft … schwierige Frage, welche mit 100% Sicherheit keiner beantworten kann. Aber wir können ja mal überlegen, analysieren oder einfach mal schätzen. Vielleicht liegen wir am Ende auch gar nicht mal so weit von der Wahrheit entfernt. Das werden wir dann in paar Jahren erfahren …

Internet statt Zeitungen
Zurzeit sind die Zeitungen und natürlich auch die Zeitschriften immer noch aktuell. Aber Online Journalismus entwickelt sich dermaßen schnell, dass man kaum noch einschätzen kann, wie es in ein paar Jahren aussehen wird. Ich glaube zwar nicht, dass der Printjournalismus aussterben wird und die Zeitungen verschwinden werden. Man sieht immer noch Menschen, die am frühen Morgen ihre Zeitungen in der Bahn blättern. Wenn man aber dabei noch die Altersgruppe betrachtet, merkt man schnell, dass die Mehrheit davon über 50 ist. Die jüngere Generation bevor zieht die moderne Technik, nutzen also die Laptops, iPhones und iPods. Ist ja auch kein Wunder, denn mit diesen "Trends" ( ja-ja, können nicht nur diese Schuhe hier sein) der Technik kann man sich über alles informieren, andere Menschen kontaktieren und sich auch noch unterhalten. Da fragt man sich doch, wozu noch jeden Morgen Zeitung kaufen, wenn ich die Nachrichten jederzeit online lesen und sogar anschauen kann?

Sie bleiben Zeitungen treue
Wie schon erwähnt, es gibt immer noch Menschen, welche Zeitungen lesen. Ja, die Rede ist von Senioren und Rentnern. Nur wenige davon kennen sich mit moderner Technik und mit Internet aus. Sie haben keine e-mails und sind auch nicht bei Facebook. Sie treffen sich und kommunizieren miteinander „live“, sie schreiben Briefe und Postkarten mit der Hand und sie werden auch bis zum Ende ihres Lebens Zeitungen lesen …

Wieso Journalismus

Das ich mal Journalistin werden möchte, wusste ich schon lange. Als ich ganz klein war, habe ich mich natürlich in einem schönen Kleid auf der Bühne, wo denn sonst, vorgestellt. Zur Abwechslung auch mal im Fernsehen, als Hauptdarstellerin eines Liebesfilms ...So lebte ich mit dem Traum von der Karriere einer Schauspielerin meine ganze Kindheit. Mit zwölf wurde ich skeptisch, was das Schauspielerei angeht. Ich habe mich immer als eine erfolgreiche Hollywood Darstellerin gesehen. Sobald ich aber erkannt habe, dass mein Ziel schwer erreichbar ist und wenn doch, dann dauert es Jahrzehnten, bis alle Mädchen mich beneiden und alle Jungs in mich verliebt sind.

Zum Glück wurde ich ja auch schon älter und ging mit der Frage des späteren Berufs viel realistischer um. Ich habe mich gefragt, was mich interessiert und was ich gerne mache. Ich kam zum Ergebnis, dass man noch keinen passenden Beruf für mich ausgedacht hat. Zum Glück erreichte mein Bruder gerade das Alter, wo man schon langsam mit dem Studium beginnen sollte. Da es bei ihm wegen eher unsportlichen Körperbau mit Fußballkarriere nicht geklappt hat, hat es sich entschlossen, die Spiele zu kommentieren und über diese zu berichten. Und so fing er an, Journalismus zu studieren.

Die Zeit lief, mein Bruder studierte und arbeitete schon sogar. Wenn man es natürlich Arbeit nennen konnte. Er musste sich die Fußballspiele anschauen und darüber schreiben. Zu seinen Aufgaben zählten noch viele Zeitungen lesen, viel reisen und Interviews mit Fußballspieler machen. Und dafür bekam er Geld!
Als ich das Leben meines Bruders paar Monate beobachtet habe, wurde mir klar, dass ich für so eine Arbeit auch perfekt geeignet bin. Und nun bin ich auf dem Weg mein Ziel zu erreichen.
Profil

Author:studentin
Willkommen zu FC2 Blog!

Neue Einträge
Neue Kommentare
Neue Trackbacks
Monatliches Archiv
Kategorie
Suche Formular
RSS Link
Links
Formular für Blog Freunde Einladung

Mit dieser Person zu Blog Freunden werden